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Ein attraktives Programm, ein vorzüglicher Solist und ein hochbegabter Gastdirigent sorgten dafür, dass die Konzertbesucher auf ihre Rechnung kamen...
Christian Bauschke, der in Salzburg seine Wahlheimat gefunden hat, spielte Franz Liszts Klavierkonzert in Es-Dur und brillierte mit allen für den Lisztschen Klaviersatz typischen spieltechnischen Raffinessen, ohne über dem Virtuosen der Verinnerlichung zu entraten. Eine Leistung, die mit nachhaltigem, wohlverdientem Beifall quittiert wurde.

Bad Reichenhaller Tageblatt

 

Franz Lamprecht am Dirigentenpult führte das Orchester in souveräner Manier zu einer homogenen Leistung, die gleich zwei musikalische Höhepunkte brachte, das Grieg-Konzert für Klavier und Orchester in a-moll, sowie die Suite Nr. 2 "L'Arlesienne" von Bizet; beides gelang ausgesprochen eindrucksvoll... Maßgeblichen Anteil an der feinfühligen Ausführung hatte auch Christian Bauschke am Klavier, der bald schwungvoll, bald verhalten melancholisch ein ausgeprägtes Stimmungsgespür bewies und bei seiner Interpretation die Atmosphäre des Werkes gekonnt verdichtete.

Neue-Rhein-Zeitung

 

Schon das einleitende Adagio h-moll, KV 540, von Wolfgang Amadeus Mozart ließ aufhorchen und erkennen, dass sich hier ein wahrer Meister des Anschlags und der klanglichen Abstufungen dem Publikum vorstellte...
Nach der Pause stand dann ein Gipfelpunkt der romantischen Klaviermusik auf dem Programm: der Zyklus von acht Fantasien "Kreisleriana", op. 16, von Robert Schumann, in denen der Komponist ein Abbild seiner seelischen Stimmungen gibt, von extremster Leidenschaft, bis hin zu verträumter Zärtlichkeit. Das alles darzustellen, den Sprung von äußerster Virtuosität zu den Klängen intimsten Ausdrucks, von gehauchtem Pianissimo zu gewaltigem Fortissimo, von stärkster stimmlicher Verdichtung zu reiner Meldodienseeligkeit, gelang Christian Bauschke auf eindrucksvolle Weise, so dass die Zuhörer ihn ohne Zugabe nicht entlassen wollten.

Südostbayerische Zeitung

 

Eine runde Leistung, die den Ton der Komposition genau traf, bescherte Bauschke mit Beethovens Sonate D-Dur op.28. Im Andante zeigte der Pianist eine exzellente Phrasierung und einen agogisch geschickt ausgereizten Mittelteil, in dem Bauschke mit Sinn für humorige Dramatik sanftliebliches Perlen mit ungeheuer massiv angeschlagenen Akkorden konterkarierte. Zupackend und akzentuiert gestaltete der Pianist Rondo und Scherzo.

Lippische Landeszeitung

 

Mit Chopins Scherzo h-moll op.20 überzeugt Christian Bauschke als virtuoser Solist. Hier kann er seine gelenkigen Hände wirkungsvoll einsetzen, sich immer wieder vehement auf sich aufbauende Kaskaden von schnellen Figuren und Läufen stürzen, sich dem wilden, zuzeiten düster-gespenstisch anmutenden, unruhigen Treiben hingeben. Gegen den Schluss hin, eingeführt von einem voll ausgebreiteten schreiend-dissonanten Akkord, vermag er die rasenden Bewegungen sogar noch zu steigern. Geradezu rührend inmitten all des unruhigen Treibens das cantable, sanfte Lied, das vom Solisten mit Licht und Wärme versehen wird.

Badisches Tageblatt

 

Edvard Grieg... bezeichnete seine Ballade g-moll op.24 als eine seiner besten Klavierkompositionen überhaupt. Dem 1875 entstandenen Werk "über eine norwegische Meldodie" geht, wie so oft bei ihm, eine nordische Volksweise voraus, die von Grieg kunstvoll verfeinert wiedergegeben wird. Das vorgegebene Thema wird in vielen Variationen ausgedeutet. Emotionelle Einschüsse wechseln dabei im Auf und Ab mit sehr freier, aber doch harmonischer Gestaltung im Thema. Auch hier wirkt Christian Bauschkes Spiel so selbstverständlich gekonnt, natürlich und einfach, er findet immer sofort den direkten Zugang zum jeweiligen Werk, so auch zu Edvard Grieg.

Freilassinger Anzeiger

 

Der Virtuose bot ein interessantes Programm, das vorwiegend Werken der Romantik verpflichtet war. Dass musikalische Melancholie sich jedoch keineswegs nur in dieser widerspiegelt, bewies Bauschke mit dem langsamen Satz der Klaviersonate F-Dur KV 280 von Wolfgang Amadeus Mozart, dessen Tiefen er exzellent ausspielte und zwischen die brillant musizierten Ecksätze stellte.

Mühldorfer Anzeiger

 

Christian Bauschke, renommierter Mozart-Interpret, war der Solist des Klavierkonzertes c-moll KV 491, mit dem Mozart in künftige musikalische Bereiche vorstieß: Es steht nicht nur in der kämpferischen "Beethoven-Tonart", auch die konzentrierte, dramatisch geballte Leidenschaft seines ersten Satzes und der grimmige Humor im Finale rücken es in die Nähe des Meisters aus Bonn. Sehr überzeugend spielte der Solist die starke, leidenschaftliche Spannung voller Aufbegehren im 1.Satz, lenkte auch bei brillantem Figurenwerk an keiner Stelle vom kämpferisch-tragischen Grundgestus ab. Das Larghetto eröffnete er voll bezaubender Anmut, schmerzlich getrübt bot er die Seitenthemen. Das Allegretto ist im Sinne eines Variationssatzes gehalten: knapp und prägnant, absolut überzeugend in der engen konzertanten Verbindung zum Orchester. Virtuos vorgetragene Passagen und Figuren ließen das Konzert zu einem glanzvollen Erlebnis werden.

Rheinische Post

 

Gleiches Lob verdienen alle anderen Darbietungen des Abends: Juwelen der Frühklassik, im Mittelpunkt die Interpretation des Klavierkonzertes D-Dur von Joseph Haydn mit Christian Bauschke mit strahlendem Optimismus des 1. Satzes, zu Herzen gehendem Mittelsatz, kristallklar - vor allem auch in allen Durchführungsteilen bis hin zu Kadenz und Coda. Beachtlich die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Solisten und Orchester unter der Leitung von Prof. Gunter Kahlert, Weimar.

Thüringer Anzeiger

 

Das Duo Andrea Timler, Violine, und Christian Bauschke, Klavier, bewegte sich einen Abend lang in geschickt kalkulierten Tempi, in gerundeter, logischer Dynamik, außerdem nachvollziehbar, was die allgemeine Typologie, Bewegung und den Ausdruck aller Sätze betrifft. Typisch in diesem Sinne war, dass beide Spieler expressive Momente knapp und durchsichtig anbahnten, Phrasen klassisch bemaßen und auch Motorismen kontrolliert hielten. So gelang es beispielhaft konsequent, Johannes Brahms' A-Dur-Sonate in ihrer endogenen Rhetorik und ihrer psychologischen Affinität, in ihrer sensitiven Linienführung und schwebenden Romantik mit Gewinn und Tiefe zu deuten.

Frankfurter Rundschau

 

Der Pianist Christian Bauschke begleitete den Sänger äußerst einfühlsam und ging behutsam auf die Intentionen seines Partners ein. In den Klavierkompositionen zeigte sein stets kultiviertes Spiel ein reiches Klang- und Interpretationsspektrum, das von Mozart (d-moll-Fantasie KV 397) über Chopin (Ballade Nr. 2 F-Dur op.38) zu Debussy (Estampes) führte. Überzeugend brachte er dem Publikum die Steigerung von der verhalten-verinnerlichten Klangwelt Mozarts über die sprühende Virtuosität Chopins zu dem aus raffinierten tonmalerischen Effekten gewebten impressionistischen Klangteppich Debussys nahe.

Traunsteiner Tagblatt

 

Christian Bauschke lebt als Pianist in Salzburg und er unterrichtet am Musikum Salzburg. Mit seiner neuen CD besucht er musikalisch die Iberische Halbinsel und mit Werken von Granados, Albeniz, de Falla, Villa-Lobos und Scarlatti bringt er Unbekanntes näher. Die Musik mit orientalisch-maurischen Einflüssen, Flamenco angehaucht, herb, duftig aber auch melancholisch wie Andalusien, präsentiert der Pianist virtuos.
Der meist fließende Charakter der Werke wird durch die Interpretation Bauschkes unterstrichen, aber auch herbe Akzente arbeitet der Pianist mit Ausdruck heraus. Die CD ist ein passender Begleiter zu einer guten Flasche Rioja.

Salzburger Stadtblatt

www.bauschke.info
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